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Magazin rund um Steuererklärung, Steuern sparen, Steuerrecht

10.07.2018

Abgaben und Steuern mit dem Rad sparen

Wer mit dem Rad zu Arbeit fährt, vollbringt gleich mehrere gute Taten. Es ist ein Segen für die Umwelt, der eigene Körper dankt es mit einer robusteren Gesundheit, die Lebensqualität steigt und man ist nicht selten noch schneller auf Arbeit. Nicht zuletzt dankt es einem auch der Geldbeutel, da der Fiskus die Aktivität auf dem Dienstrad belohnt.

Dienstrad | Foto: (c) Pexels/pixabay.com


Trainieren auf dem Arbeitsweg

Wer hauptsächlich sitzend in einem Büro arbeitet, benötigt einen Ausgleich, um auch den Körper zu fordern. Da nur die wenigsten Mitarbeiter noch die Zeit und die Muße haben, nach der Arbeit in ein Fitnessstudio zu gehen oder sich in ihrer Freizeit sportlich zu betätigen, wird das Training idealerweise in einer Zeit vorgenommen, in der viele gezwungenermaßen nur wenig aktiv sind. Wie etwa während der Fahrt zum Arbeitsplatz. Diese Möglichkeit bietet neben der körperlichen Ertüchtigung viele weitere Vorteile neben der Möglichkeit des Trainings.

Vorteile mit dem Dienstrad

Wer einem Ballungszentrum wohnt, wird feststellen, dass er mit dem Rad viel schneller den Arbeitsplatz erreicht als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, von dem eigenen privaten Pkw gar nicht zu sprechen. Nicht zuletzt ist die tägliche Tour mit dem Rad statt mit dem Auto auch ein Segen für die Umwelt, was sich ein Land Deutschland, das seinen guten Platz im Ranking der umweltfreundlichsten Regionen halten will, auch etwas kosten lässt. Der Fiskus honoriert die tägliche Tour zur Arbeit mit dem Rad, so dass sie auch ein Segen für den eigenen Geldbeutel ist, was für viele ein unschlagbares Argument sein dürfte.

Steuerlicher Vorteil

Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl der Mitarbeiter steigt, die sich in den nächsten Gesprächen über das Gehalt statt einer Lohnerhöhung ein Dienstrad wünschen. Allerdings gibt es da einiges zu beachten, um den Vorteil, der durch die Ersparnis bei der Steuer entsteht, nicht wieder zu verlieren. Der steuerliche Vorteil beim Dienstrad besteht darin, dass das Rad vom Chef finanziert wird, wenn der Mitarbeiter bereit ist, auf die Erhöhung des Gehalts oder einen Teil des bisherigen Lohns zu verzichten. Bei beiden Varianten fallen deutlich weniger Steuern und Sozialabgaben an.

Keine Privatunternehmungen

Allerdings darf das Dienstrad ausschließlich für den Arbeitsweg genutzt werden, um den steuerlichen Vorteil genießen zu können. Wer das Rad hingegen auch für private Zwecke nutzt, etwa um am Wochenende Ausflüge mit der Familie zu unternehmen, muss mit Konsequenzen beim Fiskus rechnen. Der Grund ist, dass das Rad in diesem Fall vom Fiskus als geldwerter Vorteil eingestuft wird. Dies hat zur Folge, dass die Ersparnis der Steuer, die bei der Umwandlung des Gehalts entstanden ist, zumindest zum Teil wieder zurückgegeben werden muss.

Sonderfall E-Bikes

Ein Teil des Steuervorteils entfällt auch bei den elektrisch betriebenen Fahrrädern, den E-Bikes. Auch in diesem Falle gelten die Fortbewegungsmittel als geldwerter Vorteil, der versteuert werden muss. Die Steuer greift bei 0,03 Prozent des Listenpreises des E-Bikes. Die Nutzung von Pedelecs, Räder, bei denen sich der Hilfsmotor bei 25 km/h selbsttätig abstellt, wird hingegen nicht als geldwerter Vorteil eingestuft. Auch bei den Pedelecs greift der steuerliche Vorteil.

Übernahme der Räder

Da man sich natürlich auch an ein solches Fortbewegungsmittel gewöhnt, können Arbeitnehmer dieses nach dem Ende der Nutzungszeit auch kaufen. Dies stellt in der Regel kein Problem dar, da die Arbeitgeber die Räder leasen. Innerhalb der vertraglich vereinbarten Nutzungszeit sinkt der Übernahmepreis rapide, so dass die Arbeitnehmer ihr Rad nach dem Auslaufen der Vertragszeit sehr günstig erwerben können.

>> Der Artikel stellt keine Steuerberatung dar und ersetzt diese nicht.
Foto: (c) Pexels/pixabay.com
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