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Die Steuererklärung für Familien


Obwohl es manchmal gar nicht so den Anschein macht, steht die Familie bei den Deutschen noch immer ganz hoch im Kurs. Die Geburtenrate liegt zwar mit nur 1,47 Kinder pro Frau unter dem EU-Durchschnitt, doch für 88 Prozent der Deutschen ist die Familie und Familiengründung ihr höchsten Gut und Zukunftsperspektive. Dass sich diese Einstellung auch finanziell auszahlen kann, macht sich bei der Steuererklärung bemerkbar. Hier ein paar Tipps für Familien und Eltern.

Die Familien-Steuererklärung

Das Kindergeld

Die Steuererklärung für FamilienEltern beachten in ihrer Steuererklärung unbedingt die Anlage Kind. Diese ist für jedes Kind einzeln auszufüllen. Aus dem Formular geht hervor, dass das Finanzamt eine ganze Reihe an Freibeträgen für den Nachwuchs gewährt. Ein wichtiger Aspekt darunter ist das Kindergeld.Im Jahr 2015 wurde das Kindergeld einheitlich um vier Euro erhöht. Somit erhielten Eltern für das erste und zweite Kind monatlich 188 Euro, für das dritte 194 Euro und 219 Euro ab dem vierten Kind.

Beachten Sie:Auch 2016 wurde das Kindergeld erhöht. Für die Steuererklärung 2015 wird jedoch die Summe des vorangegangenen Jahres relevant. Kindergeld gibt es nicht nur für leibliche Kinder, sondern auch für Adoptiv- und Pflegekinder. In besonderen Fällen besteht dieser Anspruch auch für Stief- und Enkelkinder, wenn diese im Haushalt leben. In diesem Fall muss das Kindergeld von den Eltern auf die Großeltern übertragen werden.Wer in Bayern lebt, profitiert derzeit noch vom Betreuungsgeld. Diese Prämie in Höhe von 150 Euro im Monat erhalten Eltern, die ihr Kleinkind zuhause betreuen. In allen anderen Bundesländern wurde die Regelung jedoch vom Bundesverfassungsgericht wieder aufgehoben.

Das Elterngeld

Ein Neugeborenes bringt immer viel Veränderung in das Leben eines Paares und in eine Familie. Eine Phase der Neuordnung und Orientierung ist dringend erforderlich. Außerdem ist es notwendig, dass das Baby rund um die Uhr betreut wird. Die meisten Eltern entscheiden sich, dass einer von beiden eine berufliche Auszeit von 12 Monaten nimmt. In dieser Zeit erhält er Elterngeld. Möchte auch das zweite Elternteil zuhause bleiben, so kann der Zeitraum auf 14 Monate verlängert werden. Das geleistete Elterngeld entspricht stets 65 Prozent des Nettolohns, im Höchstfall jedoch 1800 Euro. Das Minimum liegt bei 300 Euro im Monat.

Das Schulgeld

Bildung kostet Geld, vor allem für den Nachwuchs. Doch auch hier lässt sich ein Teil der Ausgaben wieder zurückholen. Eltern, die ihre Kinder auf eine kostenpflichtige Schule schicken, können die Kosten bis zu 30 Prozent erstatten lassen. Der Maximalbetrag liegt dabei bei 5000 Euro. Dies gilt nicht nur für Privatschulen in Deutschland, sondern auch für Schulen im EU- und EWR-Raum sowie für alle deutschen Schulen international. Einzige Voraussetzung dabei: Der Abschluss, den das Kind an der Schule erreichen kann, muss von der Kultusministerkonferenz anerkannt sein.Die Steuerentlastung gilt nur dann, wenn die Eltern kindergeldberechtigt sind. Das Schulgeld bezieht sich auf die reinen Schul- und Unterrichtsgebühren. Die Unterkunft oder Verpflegung ist nicht von der Steuer absetzbar.

Die Betreuungskosten

Eltern haben ihren Kindern gegenüber eine Betreuungspflicht. Da die meisten Eltern jedoch gleichzeitig berufstätig sind, übertragen sie ihre Pflicht auf eine entsprechende Einrichtung oder eine ausgebildete Person. Die Kosten, die dabei entstehen, können beim Fiskus geltend gemacht werden. Unter Betreuungskosten fallen bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres alle Ausgaben für Babysitter, Kinderkrippen, Kitas, Tagesmütter oder den Hort. Der Höchstbetrag dafür liegt bei 6000 Euro im Jahr. Zwei Drittel davon werden als Sonderausgaben gezählt.

Achtung: Der Artikel ist keine Steuerberatung und ersetzt sie nicht.
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