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Immobilien-Leibrente: Ein probates Mittel zur Absicherung im Alter?



Die meisten Senioren wünschen sich, ihren Lebensabend im gewohnten Umfeld in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Eine mögliche Option ist die Immobilien-Leibrente, mit der Immobilienbesitzer ihr Haus gegen monatliche Rentenzahlungen veräußern und dennoch darin wohnen. Allerdings ist diese Form der Absicherung mit einigen Risiken verbunden.

Immobilien Leibrente | Foto:(c)AlexanderStein/pixabay.com


Ein beliebtes (Lebens-)Konzept für ältere Menschen

Das Prinzip einer Verrentung der Immobilie ist schnell erklärt: Die eigenen vier Wände werden zwar zu Geld gemacht. Dennoch bleiben die einstigen Eigentümer darin wohnen. Immobilienbesitzer verkaufen die Eigenheime und nehmen einen Preisabschlag in Kauf. Dafür spricht ihnen der Käufer eine Leibrente sowie das Recht zu, auch zukünftig im gewohnten Umfeld leben zu dürfen. Von diesen Vorteilen profitieren in erster Linie ältere Menschen. Doch es gibt auch einige Fallstricke.

Details zur Leibrente

Die Leibrente gilt als Form der Altersvorsorge, bei welcher ein Eigentümer seine Immobilie veräußert. Die vereinbarte Kaufsumme wird jedoch nicht auf einmal komplett, sondern ratenweise in Form von Monatszahlungen übertragen. Eine Auszahlung dieser Form der Immobilienrente erfolgt in aller Regel bis zum Lebensende.

In vielen Fällen einigen sich Verkäufer und Käufer auf ein lebenslanges Wohnrecht in dem jeweiligen Objekt, das auch im Grundbuch schriftlich vereinbart ist. Dieser Anspruch wird als Nießbrauchrecht bezeichnet. Diese Regelung sieht vor, dass Immobilienrentner so lange in dem Objekt wohnen dürfen, bis sie versterben. Daraufhin dürfen die Käufer vollumfänglich über die Objekte verfügen.

Die Verantwortung für die Instandhaltung trägt zumeist der neue Eigentümer, der die Immobilie auf Rentenbasis erwirbt. Das Prinzip gleicht einer Wette. Erreichen die ehemaligen Besitzer ein besonders hohes Lebensalter, erhalten diese vom Eigentümer mehr Geld, als das Objekt eigentlich wert gewesen ist. Der Vertrag über den Verkauf sowie den Erhalt der Immobilienrente bedarf einer notariellen Beglaubigung.

Umkehrhypothek als Alternative

Die Umkehrhypothek ist ein alternatives Modell zur Immobilienverrentung. Allerdings schließen die Eigentümer den Immobilienvertrag hierbei mit einer Versicherung oder Bank ab. Während sich die Wohnobjekte auch weiterhin im Eigentum der Besitzer befinden, wird die Hypothek durch Monatsraten ausgezahlt. Nach Beendigung der Laufzeit wird die angesammelte Hypothek ausgezahlt. Alternativ geht die Immobilie in den Besitz der Kreditgeber über. Zusätzlich bleiben monatliche Ratenzahlungen aus.

Dauer der Leibrente

In den meisten Fällen einigen sich Käufer sowie Verkäufer auf eine lebenslange Auszahlung der Rente, die ein Wohnrecht und möglicherweise auch eine große Einmalzahlung einschließt. Der Käufer ist zwar der neue Besitzer der Wohnobjekte. Dennoch dürfen die Verkäufer bis zu ihrem Tod darin wohnen. Möglicherweise endet die Leibrente aber auch vor dem Tod, falls sich die Auszahlung auf eine bestimmte Laufzeit reduziert. Dieses Konzept wird als Zeitrente bezeichnet, ist jedoch unter vielen Experten umstritten.

Für wen ist die Immobilien-Leibrente lohnenswert?

Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Ausschlaggebende Faktoren sind die Immobilie, das individuelle Einkommen oder die persönliche Situation. Möglicherweise ist die Immobilien-Leibrente für alle Personen interessant, die direkt vor der Rente stehen oder mehr Geld benötigen. Wer keine nahestehenden Erben hat oder zukünftig in der Immobilie wohnen möchte, kann ebenfalls über dieses Modell nachdenken. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, wer sich zukünftig um die Instandhaltung bzw. Renovierung sorgt und wie das Wohn- und Nießbrauchrecht im Einzelnen geregelt ist.

Wie hoch ist der Steueranteil?

Für die Immobilien-Leibrente können ebenfalls Steuern berechnet werden. Die Höhe des Steueranteils hängt vom sogenannten Ertragsanteil ab. Dieser Anteil orientiert sich am Alter der Immobilienverkäufer. Grundsätzlich gilt: Der Ertragsanteil reduziert sich mit steigendem Renteneintrittsalter. Zudem wirken sich andere Einkünfte auf die Steuerhöhe aus.

Die meisten Senioren wünschen sich, ihren Lebensabend im gewohnten Umfeld in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Eine mögliche Option ist die Immobilien-Leibrente, mit der Immobilienbesitzer ihr Haus gegen monatliche Rentenzahlungen veräußern und dennoch darin wohnen. Allerdings ist diese Form der Absicherung mit einigen Risiken verbunden.

Ein beliebtes (Lebens-)Konzept für ältere Menschen

Das Prinzip einer Verrentung der Immobilie ist schnell erklärt: Die eigenen vier Wände werden zwar zu Geld gemacht. Dennoch bleiben die einstigen Eigentümer darin wohnen. Immobilienbesitzer verkaufen die Eigenheime und nehmen einen Preisabschlag in Kauf. Dafür spricht ihnen der Käufer eine Leibrente sowie das Recht zu, auch zukünftig im gewohnten Umfeld leben zu dürfen. Von diesen Vorteilen profitieren in erster Linie ältere Menschen. Doch es gibt auch einige Fallstricke.

Details zur Leibrente

Die Leibrente gilt als Form der Altersvorsorge, bei welcher ein Eigentümer seine Immobilie veräußert. Die vereinbarte Kaufsumme wird jedoch nicht auf einmal komplett, sondern ratenweise in Form von Monatszahlungen übertragen. Eine Auszahlung dieser Form der Immobilienrente erfolgt in aller Regel bis zum Lebensende. In vielen Fällen einigen sich Verkäufer und Käufer auf ein lebenslanges Wohnrecht in dem jeweiligen Objekt, das auch im Grundbuch schriftlich vereinbart ist. Dieser Anspruch wird als Nießbrauchrecht bezeichnet. Diese Regelung sieht vor, dass Immobilienrentner so lange in dem Objekt wohnen dürfen, bis sie versterben. Daraufhin dürfen die Käufer vollumfänglich über die Objekte verfügen.

Die Verantwortung für die Instandhaltung trägt zumeist der neue Eigentümer, der die Immobilie auf Rentenbasis erwirbt. Das Prinzip gleicht einer Wette. Erreichen die ehemaligen Besitzer ein besonders hohes Lebensalter, erhalten diese vom Eigentümer mehr Geld, als das Objekt eigentlich wert gewesen ist. Der Vertrag über den Verkauf sowie den Erhalt der Immobilienrente bedarf einer notariellen Beglaubigung.

Umkehrhypothek als Alternative

Die Umkehrhypothek ist ein alternatives Modell zur Immobilienverrentung. Allerdings schließen die Eigentümer den Immobilienvertrag hierbei mit einer Versicherung oder Bank ab. Während sich die Wohnobjekte auch weiterhin im Eigentum der Besitzer befinden, wird die Hypothek durch Monatsraten ausgezahlt. Nach Beendigung der Laufzeit wird die angesammelte Hypothek ausgezahlt. Alternativ geht die Immobilie in den Besitz der Kreditgeber über. Zusätzlich bleiben monatliche Ratenzahlungen aus.

Dauer der Leibrente

In den meisten Fällen einigen sich Käufer sowie Verkäufer auf eine lebenslange Auszahlung der Rente, die ein Wohnrecht und möglicherweise auch eine große Einmalzahlung einschließt. Der Käufer ist zwar der neue Besitzer der Wohnobjekte. Dennoch dürfen die Verkäufer bis zu ihrem Tod darin wohnen. Möglicherweise endet die Leibrente aber auch vor dem Tod, falls sich die Auszahlung auf eine bestimmte Laufzeit reduziert. Dieses Konzept wird als Zeitrente bezeichnet, ist jedoch unter vielen Experten umstritten.

Für wen ist die Immobilien-Leibrente lohnenswert?

Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Ausschlaggebende Faktoren sind die Immobilie, das individuelle Einkommen oder die persönliche Situation. Möglicherweise ist die Immobilien-Leibrente für alle Personen interessant, die direkt vor der Rente stehen oder mehr Geld benötigen. Wer keine nahestehenden Erben hat oder zukünftig in der Immobilie wohnen möchte, kann ebenfalls über dieses Modell nachdenken. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, wer sich zukünftig um die Instandhaltung bzw. Renovierung sorgt und wie das Wohn- und Nießbrauchrecht im Einzelnen geregelt ist.

Wie hoch ist der Steueranteil?

Für die Immobilien-Leibrente können ebenfalls Steuern berechnet werden. Die Höhe des Steueranteils hängt vom sogenannten Ertragsanteil ab. Dieser Anteil orientiert sich am Alter der Immobilienverkäufer. Grundsätzlich gilt: Der Ertragsanteil reduziert sich mit steigendem Renteneintrittsalter. Zudem wirken sich andere Einkünfte auf die Steuerhöhe aus.

>> Der Text ist keine Steuerberatung und ersetzt diese nicht<<
Foto:(c)AlexanderStein/pixabay.com
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