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Steuererleichterungen für Startups



Der Begriff des "Startups" ist recht neu, zumindest für das Finanzamt. Doch Startups sind für die Wirtschaft eines Landes unverzichtbar. Mit innovativen Lösungen bedienen sie junge oder sogar noch gar nicht existente Märkte. Dies birgt natürlich zahlreiche Risiken, die auch Verluste mit sich bringen. Der Fiskus soll nach dem Willen der Bundesregierung nun den wertvollen Startups bei der Verrechnung der Verluste entgegenkommen.

Steuerliche Hilfe fr innovative Unternehmen

Steuerlicher Vorteil für Startups

Startups sind innovative Unternehmen, die auf der Idee ihres Gründers basieren. Doch an Startups sind zumeist mehrere Menschen beteiligt, die Kapital zuschießen, um das Startup möglichst schnell aufzubauen. Schnell zu wachsen ist eines der wichtigsten Ziele moderner Startups. Dies ist mit zahlreichen Risiken verbunden, da der anvisierte Markt oftmals noch sehr klein oder nicht existent ist, wodurch das für das Startup erforderliche Geschäftsmodell erst parallel zum laufenden Geschäft entwickelt werden muss. Oftmals sind damit Risiken verbunden, die zu Verlusten führen. Vor allem, wenn Anteilseigner aus dem Geschäft aussteigen.

Alte Regelung soll Spekulation mit Startups verhindern

Dies ist ein großes Problem für Startups, denn bislang verfallen die Verluste, wenn sie nicht genutzt werden. Dies geschieht etwa, wenn sich die Strukturen der Eigentümer eines Startups ändern, etwa wenn sich ein neuer Eigentümer dem bestehenden Kreis der Gesellschafter hinzugesellt. Der Sinn dieser Regelung besteht darin, Spekulationen mit jungen Unternehmen zu verhindern, die aufgrund möglicher Verlustvorträge interessant erscheinen.

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Neuer Gesetzesentwurf strkt Startups

Die Bundesregierung möchte dies nun ändern und die Startups mit einem Gesetzesentwurf stärken, der am kommenden Mittwoch verabschiedet werden soll. Demnach sollen die Verluste eines Startups bei der Besteuerung berücksichtigt werden, wenn sichergestellt ist, dass der Betrieb des Geschäfts weitergeführt wird. Eine anderweitige Nutzung des Unternehmens soll ausgeschlossen werden.

Bedingung: Geschftsbetrieb soll bestehen bleiben

In dem Entwurf des neuen Gesetzes wird als Bedingung genannt, dass der Geschäftsbetrieb, der seit drei Jahren durchgeführt wird, weiterhin bestehen bleibt. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass auch weiterhin Unternehmen ausschließlich aufgrund ihrer Verlustvorträge übernommen und ausgebeutet werden.

Ein Schritt in die richtige Richtung auf dem internationalen Parkett

Die Reform wird von vielen Seiten begrüßt, da sie Umstrukturierungen von Unternehmen erleichtere. Damit sei eine höhere Flexibilität im internationalen Markt gegeben und damit kommt die Regierung zudem Unternehmen entgegen, für welche ein häufiger Wechsel oder eine Neuaufnahme von Anteilseignern wichtig ist, um das Geschäft zu finanzieren.


Hinweis: Der Artikel stellt keine Steuerberatung dar und ersetzt sie nicht.

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