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Magazin rund um Steuererklärung, Steuern sparen, Steuerrecht

24.02.2018

Steuerlich absetzbare Ausgaben während des Studiums

Der Start ins Berufsleben wird durch ein Studium in der Regel deutlich erleichtert, die Chancen auf eine Stelle mit einem hohen Einstiegsgehalt steigen mit einem Hochschulabschluss deutlich an. Der Nachteil ist allerdings, dass ein Studium einige Jahre in Anspruch nimmt und höhere Kosten verschlingt als eine Berufsausbildung. Allerdings stehen die Studenten finanziell nicht alleine da.

Studium Kosten absetzen | Foto: (c) janeb13/pixabay.com


BAföG und steuerliche Erleichterungen

Damit sich nicht nur Kinder finanziell besser gestellter Familien ein Studium leisten können, greift der Staat den jungen Erwachsenen bei ihrer Ausbildung an einer Hochschule oder Fachhochschule auf vielfältige Weise unter die Arme. So hilft das BAföG, den Lebensunterhalt zu meistern. Zudem unterstützt der Fiskus die Studenten während der Ausbildung. Der Nachteil dabei ist zwar, dass regelmäßig eine Steuererklärung gemacht werden muss, was für viele Studenten eine Hürde darstellt. Doch die Vorteile überwiegen bei weitem, da sich zahlreiche Ausgaben steuerlich geltend machen lassen.

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Ausgaben für Arbeitsmittel

Einer der größten Posten, die den Studenten während ihres Studiums zu schaffen machen, sind die Ausgaben für Arbeitsmittel. Darunter fallen nicht nur Büromaterial und Fachbücher, sondern auch Computer und Laptops. Diese Ausgaben können zumindest bis zu einem gewissen Teilbetrag steuerlich geltend gemacht werden, wodurch sich Studenten dennoch über eine erfreuliche Steuerrückzahlung freuen können.

Fahrtkosten

Dies gilt auch für Studenten, die auswärts wohnen und einen längeren Weg zu ihrer Hochschule zurücklegen müssen. In solchen Fällen wird vom Finanzamt eine festgesetzte Entfernungspauschale akzeptiert, die 30 Cent pro Kilometer beträgt, wobei es ganz gleich ist, in welcher Form die Strecke zurückgelegt wird, ob mit dem Zug, Bus, Auto oder Fahrrad. Die Pauschale wird jedoch nur für eine Strecke akzeptiert.

Kosten für Internet und Telefon

Etwas schwieriger wird es für Studenten mit der steuerlichen Absetzung von Kosten für Internet und Telefon. Diese Kosten gehören im weitesten Sinne zu den Ausgaben für Arbeitsmittel, können allerdings nicht pauschal steuerlich abgesetzt werden. Die Studenten müssen dem Fiskus glaubhaft nachweisen, dass die Ausgaben für Telefon und Internet vorrangig für das Studium aufgewendet werden. Hierfür muss ein Prozentsatz zur Nutzung angegeben werden. Dieser Prozentsatz ergibt sich aus den Einzelnachweisen der Verbindungen, die auf den Rechnungen aufgeführt sind.

Semester im Ausland

Die Ausgaben für Semester im Ausland können ebenfalls vom Fiskus akzeptiert und von der Steuer abgesetzt werden. Die Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Lebensmittelpunkt während der Zeit im Ausland natürlich weiterhin in Deutschland bleibt. Dies betrifft auch die Kosten für Exkursionen, die im Studium absolviert werden müssen. Regelmäßig zu leistende und festgelegte Zahlungen wie Studiengebühren hingegen werden vom Fiskus in der Regel nicht anerkannt. Es sei denn, es handelt es sich bei den Studiengebühren um Ausgaben, die in einem Zweitstudium anfallen.

Beim BAföG sparen

Ganz anders sieht es jedoch beim BAföG aus. Im Studium ist jeder Student froh, wenn er auf diese Weise unterstützt wird. Doch nach dem Studium geht es an die Rückzahlung des BAföG. Diese Rückzahlung wird durch den Umstand erleichtert, dass lediglich die Hälfte des BAföG zurückgezahlt werden muss. Da es sich dabei um einen zinsfreien Kredit handelt, können die Kosten jedoch nicht steuerlich geltend gemacht werden. Wer bei der Rückzahlung des BAföG sparen will, sollte sich bereits während des Studiums anstrengen. Denn wer zu den besten 30 Prozent der Absolventen zählt oder weniger Zeit bis zum Studienabschluss benötigt, erhält bei der Rückzahlung einen Teilerlass von 15 bis 25 Prozent.

Foto: (c) janeb13/pixabay.com

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