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Vorsicht für Studierende: Nach Corona nicht in die Steuer-Falle tappen!



Viele Studierende verdienen sich etwas dazu, egal, ob sich ihr Studium ansonsten mit BAföG finanziert oder ob Eltern für viele ihrer Ausgaben aufkommen.

Studierende Nebenjob Corona| Foto:(c) nastya_gepp/pixabay.com

Im Zusammenhang mit der Corona-Krise sind zahlreiche für Studierende typische Jobs einfach weggefallen: Eine Menge von ihnen kellnert- die Gastronomie musste lange schließen, nun ist durch Begrenzungen meist weniger Personalbedarf. Ansonsten sind typische Tätigkeiten beispielsweise die Warenverräumung, Hostess, als Aushilfe in der Logistik oder an der Kasse. Solche Jobs sind durch die Corona-Krise weniger geworden oder weggefallen, da viele Geschäfte schließen mussten oder sich der Umfang der Tätigkeiten in einem Unternehmen durch den Auftragsrückgang so verringert hatte, dass man ohne Aushilfen auskam. Für manch einen Studenten ist es deshalb in den letzten Wochen finanziell recht eng geworden. Die gewohnten Einnahmequellen sprudelten nicht mehr. Aber nach und nach können sie ihre Jobs wieder aufnehmen, denn die Wirtschaft belebt sich.

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Minijobs sind und bleiben steuerfrei

Der Staat hat Möglichkeiten für steuerfreie Einkommen geschaffen. Beispielsweise gilt für Alleinstehende für das Jahr 2019, dass ein Verdienst von 9.168 € pro Jahr steuerfrei ist, für Verheiratete bzw. Personen mit einer eingetragenen Lebenspartnerschaft gilt der doppelte Betrag.
Aber auch die sogenannten Minijobs bleiben steuerfrei: Wer im Monat nicht mehr als 450 € mit einer Nebentätigkeit verdient, arbeitet nicht nur steuer-, sondern auch sozialversicherungsfrei. Eine Pauschale für die Lohnsteuer bzw. die Sozialbeiträge in Höhe von 2 % wird vom Arbeitgeber an die Minijob-Zentrale abgeführt und nicht, wie bei einkommensstarken Arbeitsverhältnissen üblich, über eine Lohnsteuerkarte abgerechnet.

Zwei Nebenjobs können zu einer ungünstigen Steuerklasse führen

Studierende, die während der Corona-Krise auf Einnahmen aus einem Nebenjob verzichten mussten, sollten demnächst darauf achten, dass sie nicht in die Steuerklasse 6 hochgestuft werden. In der Steuerklasse 6 ist die Steuerlast am höchsten. Das liegt daran, dass in Steuerklasse 6 keine Freibeträge angerechnet werden. Wer darüber nachdenkt, die coronabedingten Verluste der vergangenen Wochen wieder wettzumachen, sollte genau nachrechnen, ob es sich lohnt, mehr als einen Nebenjob anzunehmen. Man darf nur einen Nebenjob in den wesentlich günstigeren Steuerklassen 1 bis 5 einordnen, der zweite und jeder weitere Nebenjob wird nach der Steuerklasse 6 abgerechnet.

Jeder Student muss entsprechend seinem Einkommen Steuern zahlen

Studenten werden steuerlich nicht anders behandelt als andere Erwerbstätige auch. Aber mit Hilfe einer Steuererklärung können Studierende Geld sparen. Oft summiert sich die Steuerersparnis im Verlauf eines längeren Studiums auf Tausende von Euros. Dies funktioniert wie folgt: Die Ausgaben des Studiums werden als Verluste betrachtet und über die Jahre angesammelt. Sie werden mit der Steuerschuld verrechnet. Befindet sich ein Student oder eine Studentin in der ersten Ausbildung, gibt es eine Obergrenze von 6.000 €. Maximal in dieser Höhe können Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden.

Wer sich scheut, eine Steuererklärung als Student abzugeben, etwa weil es zu kompliziert scheint, kann sich Hilfe holen: Es gibt inzwischen nützliche Steuererklärungs-Softwares - auch speziell für Studierende, die als benutzerfreundlich bezeichnet werden. Manche Systeme werden sogar kostenlos zur Verfügung gestellt. Allerdings lohnt es sich, sich vor der Entscheidung für eine bestimmte Software bei einschlägigen Portalen zu informieren, welche Programme als empfehlenswert gelten und welche nicht.

Foto:(c) nastya_gepp/pixabay.com
>>Der Text ist keine Steuererklärung und ersetzt sie nicht<<
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