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Vorteile der Steuererklärung für Arbeitnehmer mit Anlage N


Arbeitnehmer profitieren deutlich davon, sich die Zeit zum Ausfüllen der Steuererklärung zu nehmen. Im Schnitt erhält jeder Arbeitnehmer durchschnittlich 1000 Euro zurück. Besondere Beachtung erhält dabei die sogenannte Anlage N.

Liebling der Arbeitnehmer: Anlage N

Des Arbeitnehmers liebste Seite ist die Anlage N, könnte man sagen. Denn hier lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes des meiste herausholen. Wer Einkünfte erzielt, Arbeitswege bestreitet, Arbeitsmaterial oder Fortbildungen in Anspruch nimmt, lässt jetzt richtig die Kasse klingeln.

Anlage N: Einkünfte

Das Gehalt und Versorgungsbezüge sind Größen, die jeder Arbeitnehmer in seiner Steuererklärung Arbeitnehmer Anlage N | Foto: (c) contrastwerkstatt / Fotolia.comSteuererklärung angeben sollte. Ebenfalls berücksichtigt werden zudem steuerfreie Lohnersatzleistungen wie Kurzarbeitergeld, Mutterschaftsgeld und Elterngeld. Der Fiskus hat für diese Einkünfte einen Pauschalbetrag von 1000 Euro festgelegt. Diese Summe lässt sich noch durch Werbungskosten gehörig nach oben drücken. Dabei gilt: Belege gut und ordentlich aufheben.

Anlage N: Der Weg zur Arbeit

Der tägliche Weg zur Arbeit kann unter Umständen zur regelrechten Goldgrube werden. Für jeden Kilometer werden pauschal 30 Cent zurückerstattet. Das mag auf den ersten Blick wenig sein, doch auf das Jahr gerechnet, kann dabei ein stolzes Sümmchen zusammenkommen. Diese Fahrtkosten werden als Werbungskosten abgesetzt. Das Verkehrsmittel spielt dabei übrigens keine Rolle. Ob eigener PKW, Bus, Bahn, das Fahrrad oder gar zu Fuß - die Faustregel bleibt immer gleich: Pro Entfernungskilometer gibt es 30 Cent. Gerechnet werden immer die Arbeitstage pro Jahr. Bei einer 5-Tage-Woche sind das zwischen 220 bis 230 Tage im Jahr, bei einer 6-Tage-Woche 260 bis 280. Insgesamt können Fahrtkosten bis zu einer Höhe von maximal 4500 Euro geltend gemacht werden.

Anlage N: Arbeitsmittel und Arbeitszimmer

Einschlägige Fachliteratur, eine Büroausstattung, Büromöbel und alle anderen Utensilien, die für die Ausübung des Berufes notwendig sind, können steuerlich geltend gemacht werden. Ein Limit ist dafür nicht vorgesehen. Darunter zählen auch Computer, Smartphones, Tablets und ähnliche Gegenstände. Wichtig dabei: Belege gut sortiert aufbewahren.

Wer ein eigenes Arbeitszimmer beansprucht, kann auch hier fündig werden. Dabei gilt jedoch, dass das eigene Büro der Mittelpunkt der Arbeit ist und es keine andere Alternative gibt. Vor allem Selbstständige profitieren von dieser Regelung. Im Bereich der Angestellten sind es oftmals Lehrer, Ärzte oder Architekten, die ein Arbeitszimmer geltend machen.

Unter "Sonstiges" lassen sich auch Kosten für Bewerbungen, Berufsbekleidung oder Steuerberatung absetzen.

Anlage N: Fortbildungen und Dienstreisen

Die berufliche Tätigkeit ist in vielen Fällen auch mit Dienstreisen verbunden. Auch hier lässt sich bares Geld zurückholen. Dazu zählen die Kosten für die Fahrten und die Verpflegungspauschale. Auch die Ausgaben für die berufliche Fortbildung fallen in diesen Rahmen. Ob Umschulung oder Zweitausbildung, wer in seine Zukunft investiert, soll belohnt werden. Ausgaben für Fortbildungen können dementsprechend als Werbungskosten geltend gemacht werden. Dazu zählen Reisekosten, Fachbücher und Material und Kursgebühren.

Foto: (c) contrastwerkstatt / Fotolia.com

Der Artikel stellt keine steuerliche Beratung dar und ersetzt sie auch nicht.

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