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Corona: Diverse Steuermaßnahmen in Deutschland und der Welt



Der Ausbruch von Corona hat weltweit einschneidende Maßnahmen nach sich gezogen, auch in Zukunft sind weitere Maßnahmen denkbar. Natürlich ist in erster Linie die Gesundheit vieler Menschen gefährdet, weshalb hierauf das größte Augenmerk gerichtet werden sollte. Aber auch der Effekt auf die Wirtschaft wird aktuell deutlich herausgestellt.

Steuermaßnahmen Corona
Steuermaßnahmen durch Corona | Foto: (c)Bru-nO /pixabay.com

Corona mit großen Auswirkungen auf die Wirtschaft

So haben zunächst einmal viele Unternehmen und Selbständige den Betrieb eingestellt oder in das Homeoffice verlagert. Auch wurden viele Aufträge ausgesetzt oder gar storniert, sodass sich finanzielle Schwierigkeiten für eine Vielzahl von Privatpersonen und Unternehmen ergeben könnten in Deutschland und auch weltweit.

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Dementsprechend ist denkbar, dass viele Unternehmen und Selbständige in eine Insolvenz rutschen können, was natürlich verhindert werden soll. Gerade im Bereich der Steuern gibt es für den Staat Möglichkeiten, um finanziellen Problemen, die in der Coronakrise begründet sind, entgegenzuwirken.

Bundesregierung beschließt Milliardenprogramm

Unter anderem hat die Bundesregierung ein Milliardenprogramm beschlossen, das Berichten zufolge rund 750 Milliarden Euro schwer sein soll. Darin enthalten sind vor allem Hilfen für Unternehmen, denen im Zuge der Coronakrise die Insolvenz droht bzw. die in eine finanzielle Schieflage geraten sind.

So können Betroffene zum Beispiel Kredite und Bürgschaften zu günstigen Konditionen bei der KfW-Bankengruppe erhalten, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen kann dies eine Abwendung der Insolvenz bedeuten. Je nachdem, wie lange die Krise anhält, könnten aber auch größere Unternehmen auf die Hilfen angewiesen sein.

Darüber hinaus hat die Bundesregierung beschlossen, dass die Kurzarbeiter-Regelung angepasst wird, sodass hierunter auch Leiharbeiter gezählt werden. Ferner können betroffene Unternehmen ihre Lohnkosten und Sozialabgaben von der Regierung bezahlen lassen, sodass auf diesem Wege ebenfalls eine Entlastung der Unternehmen und Betriebe erreicht werden kann.

Rückwirkende Steuersenkung für 2019 im Gespräch

Eine weitere Möglichkeit hat der FDP-Vorsitzende Christian Lindner ins Gespräch gebracht. Und zwar eine rückwirkende Steuersenkung für das Jahr 2019 diese soll ebenfalls dafür sorgen, dass Unternehmen und Arbeitnehmer weniger stark finanziell belastet werden. Angesichts von Steuereinnahmen auf Rekordhöhe im Jahr 2019 ist eine solche Forderung durchaus interessant.

Schließlich könnten auf diesem Wege besonders viele Unternehmen betroffen sein und womöglich in die Insolvenz rutschen. In welcher Höhe die Steuer für 2019 gesenkt werden könnte und ob für eine solche Änderung ein Konsens in der Politik besteht, ist noch nicht bekannt. Aus diesem Grund wären Diskussionen über einen langfristigen Nutzen verfrüht.

Auch andere Länder mit umfangreichen Paketen

Aber nicht nur in Deutschland sind umfassende Maßnahmen für die Wirtschaft geplant beziehungsweise schon umgesetzt worden, sondern auch in anderen Staaten. In den USA beispielsweise ist wohl geplant, dass jeder US-Bürger eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro erhalten soll, das sogenannte Helikoptergeld. Hiermit sollen kurzfristige finanzielle Schwierigkeiten überbrückt werden.

Eine solche Lösung wird auch für Deutschland diskutiert, wobei sich die Experten über einen Nutzen uneinig sind. Diverse Experten glauben, dass eine solche Einmalzahlung auch in Deutschland sinnvoll sein würde, andere Experten hingegen verneinen die Vergleichbarkeit mit der Situation in den Vereinigten Staaten.

Darüber hinaus hat auch etwa Italien eine Maßnahme verabschiedet, die sich auf die Stundung von fälligen Steuern der Bürger bezieht. Dies gilt auch für die Bundesländer Bayern und Thüringen, die eine Steuerstundung, Fristverlängerungen und eine Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen bei begründetem Antrag in Aussicht stellen. Weitere (Bundes-)Länder werden aller Voraussicht nach folgen.

Foto: (c)Bru-nO /pixabay.com

Der Text ist keine steuerliche Beratung und kann diese nicht ersetzen.

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