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Deutsche Autofahrer: Spitzenreiter bei der Steuerlast


Autofahrer zählen in nahezu allen Staaten der EU zu den Hauptzahlern der Steuerlast. Mehrere hundert Milliarden betrug die Steuersumme allein im Jahr 2018 in den 15 führenden Staaten der EU. Dabei liegt die BRD an der Spitze. Fast 100 Milliarden betrug die Steuerlast, welche die bundesdeutschen Autofahrer in diesem Jahr zu tragen hatten. Die Tendenz ist dabei steigend.

Europaweit 428 Milliarden pro Jahr

Der Autofahrer ist einer der wichtigsten Steuerzahler. Nicht nur bundesweit, sondern EU-weit hat er einen hohen Anteil der Steuerlast der Staaten zu tragen. Allein in den 15 Kernstaaten der EU zahlten die Autofahrer im vergangenen Jahr insgesamt rund 428 Milliarden Euro an den Fiskus, wie eine Studie des

Auto Steuern in Deutschland
Auto Steuern Deutschland | Foto:(c) 29588 / pixabay.com

europäischen Verbandes der Autohersteller ACEA belegt. Dies bedeutet einen Zuwachs von 3,5 Prozent zum Vorjahr. Die BRD liegt dabei bei der Steuerlast mit Abstand an der Spitze, wie die Untersuchung zeigt.

92 Millionen allein in der BRD

In der Bundesrepublik zahlten die Autofahrer im Jahr 2018 rund 92 Millionen an den Fiskus. Auf dem zweiten Rang befinden sich der Studie zufolge die Autofahrer Frankreichs mit insgesamt 79 Millionen gezahlten Steuern, gefolgt von Italien. Dort erzielte der Fiskus Einnahmen in Höhe von knapp 74,5 Millionen . In die Untersuchung des ACEA flossen alle steuerlichen Abgaben ein, die auf die Autofahrer zukamen – sowohl direkte als auch indirekte Steuern.

Mineralölsteuer als wichtigste Einnahmequelle des Fiskus

Dabei zeigte sich, dass die Haupteinnahmequelle des Fiskus bei den mit den Automobilen verbundenen Steuern die Mineralölsteuer ist. Eine weitere wichtige Einnahmequelle ist die Mehrwertsteuer, die bei dem Kauf der Fahrzeuge anfällt, sowie die Mehrwertsteuer bei der Reparatur der Kfz, dem damit verbundenen Service der Autohäuser sowie beim Erwerb von Ersatzteilen.

Weitere Abgaben in Planung

Die Mineralölsteuer wird jedoch nicht mehr lange die höchste Einnahmequelle für den Fiskus sein. Aufgrund der selbst vorangetriebenen Pläne, die Elektrofahrzeuge schneller zu verbreiten, werden Einbußen in diesem Bereich erwartet. Hinzu kommt, dass die umweltfreundlichen Fahrzeuge derzeit noch von der Kfz-Steuer befreit sind, um einen Anreiz für den Kauf der Stromer zu schaffen. Um die zu erwartenden steuerlichen Verluste zumindest wieder auszugleichen, wird bereits eine neue Abgabe geplant, welche von allen Autofahrern gezahlt werden muss, auch von Nutzern von E-Mobilen.

Europaweite Maut

Dabei handelt es sich um eine kilometerabhängige Maut, die auf allen Straßen greifen soll. Diese Pläne werden auf EU-Ebene vorangetrieben, so dass die Abgabe in allen EU-Staaten zu entrichten sein wird. Hinzu kommt wahrscheinlich eine weitere Steuer auf CO2. Diese betrifft lediglich die Verbraucher von fossilen Brennstoffen wie Diesel, Benzin und Heizöl. Die Fahrer von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren werden damit zusätzlich belastet. Nutzer von E-Mobilen werden davon nicht betroffen sein, da der CO2-Ausstoß der Elektroautos immer mit dem Wert Null angesetzt wird. Dabei ist es ganz gleich, wie viel CO2 bei der Herstellung des Stroms produziert wird, der zum Betrieb der Fahrzeuge notwendig ist.

Grüne gehen einen Schritt weiter

Geht es nach den Grünen, dürfte die CO2- Steuer noch höher ausfallen als bislang geplant. Sie fordern bereits, die Steuer zu verdoppeln. Dies dürfte nicht nur die Autofahrer betreffen, da auf diese Weise das Heizen in Eigentumswohnungen und Mietobjekten deutlich verteuert wird. Die höheren Einnahmen durch diese Steuer sollen wiederum verwendet werden, um die E-Mobilität voranzutreiben und zu finanzieren.

>Dieser Artikel ist keine Steuerberatung dar und ersetzt diese auch nicht<<

Foto:(c) 29588 / pixabay.com

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