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Beiträge für das Fitnessstudio steuerlich absetzbar



Mehr Sport zu treiben, ist eines der Vorhaben, das traditionell zum Jahreswechsel vorgenommen wird. Dies ist löblich und nur zu befürworten, denn regelmäßiger Sport steigert die Lebensqualität. Nun kommt vom Verein Vereinigte Lohnsteuerhilfe eine gute Nachricht für Sportler. Die Kosten für die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio sind steuerlich absetzbar. Allerdings müssen einige Bedingungen erfüllt werden.

Regelmäßiger Sport hält gesund und fit

In Januar haben Fitnessstudios alle Jahre wieder Hochkonjunktur, die Sporträume sind überfüllt. So auch in diesem Jahr. Es gilt, den Winterspeck wieder loszuwerden und generell Gewicht zu verlieren. Bereits jetzt wird eifrig am Sommerkörper Beiträge für Fitnesstudio steuerlich absetzen | | Foto: (c) Kzenon / Fotolia.comgearbeitet. Doch die Mitgliedschaft im Fitnessstudio hat nicht nur ästhetische Gründe. Regelmäßiger Sport hilft, häufig auftretende Zivilisationskrankheiten zu verhindern oder die Auswirkungen der Erkrankungen zu mildern. Fettleibigkeit wurde bereits angedeutet. Doch auch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Bluthochdruck und weitere mit Übergewicht verbundenen Erkrankungen kann vorgebeugt werden, wenn man regelmäßig Sport treibt. Gar nicht zu sprechen von Rückenbeschwerden, die sehr weit verbreitet sind. Der Grund hierfür ist, dass zahlreiche Menschen ihre Tätigkeiten nur noch in einer sitzenden Haltung ausführen, was die Beschwerden des Rückens verursacht.

Der Fiskus honoriert Gesundheit

Sport ist also das ideale Mittel, sich gesund zu halten. Doch der Beitrag bei den meisten Fitnessstudios ist vergleichsweise teuer, wenn man Wert auf Komfort und weitere Angebote wie etwa eine Sauna legt, der einem in den großen und billigen Ketten nicht geboten wird. Für alle jene Trainierenden gibt es nun eine gute Nachricht. Der Fiskus honoriert es, wenn man in ein Fitnessstudio geht, um Sport zu treiben und gesund zu bleiben. Es ist möglich, den Beitrag für ein Fitnessstudio steuerlich abzusetzen. Nun sollte niemand ins nächste Fitnessstudio laufen und sich zu hohen Beiträgen anmelden. Denn für die Absetzbarkeit der Beiträge für das Fitnessstudio müssen dem Verein Vereinigte Lohnsteuerhilfe zufolge einige Bedingungen erfüllt sein.

Bedingung Nummer eins - die Gesundheit hat Vorrang

Es zählt nicht, einfach ins Fitnessstudio zu gehen und zu trainieren. Das Training muss vielmehr dazu dienen, eine Krankheit wie etwa einen Vorfall mit der Bandscheibe zu lindern oder zu heilen. Diese Krankheit muss beim Finanzamt belegt werden. Hierfür ist zunächst ein Attest des Hausarztes notwendig, aber nicht ausreichend. Mit diesem Attest vom Hausarzt in der Hand muss im Folgenden ein Termin beim örtlichen Gesundheitsamt vereinbart werden, um sich vom zuständigen Amtsarzt untersuchen zu lassen. Kommt der Amtsarzt zu derselben Diagnose wie der Hausarzt, wird eine amtsärztliche Bescheinigung ausgestellt, welche beim Finanzamt vorgelegt werden muss.

Bedingung Nummer zwei- Regelmäßiges Training

Das Finanzamt erkennt ausschließlich dieses amtsärztliche Attest an. Zudem muss dieses Attest beim Finanzamt vorgelegt werden, bevor eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio Gültigkeit erlangt. Damit aber noch nicht genug. Damit das Finanzamt die Kosten akzeptiert, ist es notwendig, dass das Training regelmäßig und unter der Aufsicht einer fachkundigen Person stattfindet und zwar nach einer genauen Einzelverordnung. Bei einer solchen fachkundigen Person muss es sich nicht unbedingt um einen Arzt handeln, das Training kann auch von einem Heilpraktiker geleitet werden oder von einer Person, die zur Ausübung der Heilkunde zugelassen ist. Ein Trainer, der vom Fitnessstudio gewöhnlich angeboten wird, ist also nur unter bestimmten Bedingungen zugelassen, das Training zu beaufsichtigen. Erst wenn diese beiden Punkte erfüllt sind, können die Kosten für das Studio von der Einkommenssteuer als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden. Werden die Kosten hingegen bereits von der Krankenkasse übernommen, ist dies natürlich nicht der Fall.

Foto: (c) Kzenon / Fotolia.com

Hinweis: Der Artikel stellt keine Steuerberatung dar und ersetzt sie nicht.

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