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Geld anlegen: Hilfreiche Tipps und Tricks



Geld anlegen
Geld anlegen | Foto: (c)Tumisu/pixabay.com

Wer sein Geld clever anlegt, wird von diesem Schritt finanziell profitieren. Allerdings müssen die einzelnen Schritte eines guten Investments auch gut durchdacht sein. Der Umgang mit den eigenen Finanzen weist insbesondere Einsteiger schnell in ihre Schranken. Deshalb ist es hilfreich, die Geldanlagen in folgenden Schritten zu planen.

Schritt 1: Sich einen Ueberblick verschaffen

Anfangs ist es wichtig, sich einen Überblick über die persönliche finanzielle Situation zu verschaffen. Deshalb stellt sich beispielsweise die Frage, wie hoch das eigene Vermögen ist und welche wiederkehrenden Einnahmen zur Verfügung stehen. Zugleich ist es sinnvoll, eine Übersicht über regelmäßige Ausgaben zu haben. Dadurch wissen potentielle Investoren ganz genau, wie viel Geld für eine Anlage überhaupt zur Verfügung steht. Eine Haushaltsbuch ist eine wichtige Unterstützung. Häufig gibt der Blick in ein Haushaltsbuch darüber Aufschluss, wo überhaupt Sparpotential vorhanden ist.

Schritt 2: Schuldenabbau

Bestehen Zahlungsverpflichtungen durch Kredite, haben diese Darlehen natürlich Vorrang. Schließlich sind die für diese Verbindlichkeiten zu zahlenden Zinsen höher als durch Geldanlagen erhältliche Erträge. Insbesondere Dispozinsen kosten auf dem eigenen Konto hohe Geldsummen. Deshalb ist es besonders wichtig, keine Dispositionskredite zu nutzen.

Schritt 3: Finanzieller Puffer

Ist die Tilgung aller Schulden in Reichweite, sollte ebenfalls ein Puffer für unvorhersehbare Ausgaben vorhanden sein. Eine Faustregel besagt, dass sich diese finanzielle Reserve auf etwa drei Netto-Monatsgehälter belaufen sollte. Somit ist für einen Notfall oder eine plötzliche Reparatur steht genügend finanzieller Spielraum vorhanden. Eine sinnvolle Lösung ist es, das Geld auf einem Tagesgeldkonto anzulegen.

Schritt 4: Ein Ziel definieren

Bei der Suche nach einer geeigneten Anlageform ist es hilfreich zu wissen, wofür das Geld überhaupt angelegt werden soll. Deshalb sollten Verbraucher Ziel und Zweck so gut wie möglich definieren. Wer größere Erträge erzielen möchte, muss zumeist auf einen hohen Sicherheitsfaktor verzichten. Höhere Rendite gehen hingegen mit langfristigen Anlageoptionen einher, bei denen das Geld jedoch nicht griffbereit ist. Deshalb sollten sich Privatanleger genau vor Augen führen, welches Ziel besonders wichtig erscheint und an welchen Punkten Abstriche in Kauf genommen werden können.

Schritt 5: Reduzierung des Risikos

Das bedeutet jedoch nicht, dass ein hoher Sicherheitsfaktor gute Renditen ausschließt. So ist eine breite Streuung eine interessante Option, um das finanzielle Risiko zu minimieren. In diesem Fall wird das Geld nicht auf eine Anlageform, sondern auf mehrere Finanzoptionen verteilt. Dieses Vorhaben gelingt beispielsweise mit Fonds, die unterschiedliche Aktien einschließen. Die Anlagedauer wirkt sich ebenfalls auf eine Senkung des Risikos aus. Je länger die Zeit für die Investition andauert, desto eher können Krisen kompensiert werden. Für eine Aktienanlage empfiehlt sich ein Anlagehorizont von zehn bis 15 Jahren.

Schritt 6: Hoehe der Kosten

Die Höhe des Ertrags hängt von der individuellen Wertentwicklung der Produkte sowie den damit verbundenen Kosten ab. Schließlich wird der Zinseszinseffekt schon deutlich von kleinen Unterschieden beeinflusst. Vergleichsweise günstig sind sogenannte ETFs. Diese passiven Aktienfonds bilden eine Art Aktienindex nach. Da für deren Verwalter kein Fondsverwalter notwendig ist, reduzieren sich die Kosten deutlich. Gut zu wissen: Für die meisten Kapitalerträge werden Steuern berechnet. Dennoch sollte die Höhe der Steuer für die Wahl der Geldanlage nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Schritt 7: Wahl der passenden Anlageform

Eine weitere wichtige Rolle spielt die individuelle Risikobereitschaft. Deshalb sollte jeder für sich selbst entscheiden, wie das Verhältnis zwischen finanziellem Risiko und Höhe der Rendite gestaltet sein sollte. Im Zweifelsfall sollten sich Einsteiger für Anlageprodukte mit geringem Risikofaktor entscheiden.

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