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Steuern auf Investments



Wer Investitionen in Immobilien, Fonds, Aktien oder Edelmetalle ttigt, hat zunchst vor allem die Gewinne im Auge, die auf diese Anlageformen winken. Doch ganz so einfach ist es nicht, da es einiges zu beachten gibt. An die damit verbundenen Steuern denken viele erst im zweiten Schritt. Welche Steuer fallen eigentlich auf die verschiedenen Anlageformen an?

Steuern auf Investments
Besteuerung von Investments | Foto:(c) nattanan23/pixabay.com

Herausforderung: Investition ttigen

Wer sich dafr entscheidet, seine Ersparnisse in Aktien, Fonds, Immobilien oder Edelmetalle anzulegen, muss sich zu Anfang einige Fragen stellen, was es zu beachten gilt. Um den maximalen Gewinn herauszuholen, muss zunchst die passende Asset-Klasse ausgewhlt werden. Auch die Risikostufe ist entscheidend. Ist die Stufe zu gering, ist auch der Gewinn kaum der Rede wert. Ist die Stufe zu hoch fr die eigene Toleranzgrenze, sind schlaflose Nchte garantiert. Zudem steigt bei einem zu hohen Risiko die Wahrscheinlichkeit, dass aus dem Gewinn nichts wird.

Abgeltungssteuer plus Zuschlge

Nicht zuletzt sollten sich angehende Anleger fragen, welche Steuern bei der Rendite oder beim Verkauf der Investitionen anfallen, um potenziellen rger mit dem Fiskus zu vermeiden. Vor allem den Begriff der Abgeltungssteuer sollten sich investitionswillige Brger merken. Diese fllt auf alle Investitionen an und betrgt 25 Prozent der Ertrge aus diesen Investitionen. Hinzu kommt noch der Solidarittszuschlag, wodurch sich die Abgaben auf fast 26,4 Prozent summieren. Darber hinaus wird noch die Kirchensteuer aufgeschlagen. Eine direkte Berhrung mit der Abgeltungssteuer hat kein Anleger, nur auf dem Papier, da diese direkt durch die Bank abgefhrt wird, bei der das Depot luft.

Verluste steuerlich anrechnen

Allerdings knnen auch die Verluste steuerlich angerechnet werden, zumindest bei Aktiengeschften. Diese knnen auf den Sparerpauschbetrag angerechnet werden. Gewinne in der gleichen Hhe bleiben dann im Gegenzug steuerfrei. Voraussetzung ist allerdings, dass die betreffenden Aktien erst nach der Einfhrung der Abgeltungssteuer eingefhrt wurden. Zudem gilt das Gegenrechnen der Verluste und Gewinne nur bei Geschften in der gleichen Anlageklasse, nicht etwa bei Geschften in Fonds und Geschften mit Rohstoffen, wenn die Verluste bei Aktien verzeichnet wurden.

Bestandsschutz

Bei Gewinnen aus lngerfristigen Anlagen, die vor dem Jahr 2009 gettigt wurden, greift zudem der Bestandsschutz. Kursgewinne bei solchen Anlagen werden nicht mehr besteuert. Bei Fonds ist dies allerdings nicht mehr der Fall, der Bestandsschutz greift auch bei langjhrigen Investitionen nicht mehr. Sie werden nach den geltenden Regeln der Abgeltungssteuer versteuert. Bei lteren Fondsanteilen wird allerdings ein steuerlicher Freibetrag in Hhe von 1.000 gewhrt.

Bescheinigung zur Nichtveranlagung

Bei einem kleineren Einkommen ist eine Bescheinigung zur Nichtveranlagung ratsam. Dies ist vor allem fr Rentner oder Studenten sowie Minijobber der Fall. In diesem Fall greift der Mindestbedarf. Dieser liegt bei verheirateten Paaren bei 18.336 und bei Singles bei knapp 9.200 . Wer weniger als diesen Betrag verdient, kann die Gewinne aus Anlagen bis zu dieser Hhe steuerfrei fr sich einstreichen.

Sparerpauschbetrag

Anleger knnen sich zudem ber einen generellen Freibetrag von 801 pro Jahr freuen. Bis zu diesem Betrag, dem sogenannten Sparerpauschbetrag, sind die Gewinne aus Anlagen wie Aktien oder Fonds steuerfrei. Wer einen hheren Gewinn aus Verkufen erzielen mchte, sollte diesen daher auf mehrere Jahre aufteilen. In diesem Fall muss allerdings ein Freistellungsauftrag bei der Bank eingereicht werden.

> Der Artikel strellt keine Steuerberatung dar und ersetzt sie nicht<<

Foto:(c) nattanan23/pixabay.com

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